Physiotherapie- & Osteopathie für Ihren Vierbeiner

Physiotherapie- & Osteopathie für Ihren Vierbeiner

Genau wie bei uns Menschen, besteht der Körper unserer Haustiere aus Knochen, Muskeln Faszien, Bändern, Sehnen, Gefäßen und den Organen. Somit können Tiere ebenfalls Schmerzen und Einschränkungen in ihrem Bewegungssystem erleiden, der physiologische Bewegungsablauf ist gestört. Dies schlägt sich nicht nur auf physischer, sondern auch auf emotionaler Ebene nieder. Im Organismus entsteht Stress. Dies spiegelt sich, unter anderem, auch im Wesen des Tieres wider.


Physiotherapie & Osteopathie können auf beiden Ebenen ganzheitliche und heilungsunterstützende Behandlungsmethoden sein.

Ich freue mich auf unseren gemeinsamen Weg.

Jeannine Fehrenbacher

Über mich

Ausbildung

12.2017 – 10.2019 Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin / Tierakupunkteurin, beim ifT Viernheim

Fortbildungen

10.2018 Interpretation von Röntgenbildern und orthopädische/traumatologische Chirurgie des Bewegungsapparates, beim FBZ-Vet
11.2018 Sektionskurs / Demonstrationskurs Anatomie, Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. Kremp
04.2019 Reflexmassage und Segmenttherapie in der Hundephysiotherapie, beim FBZ-Vet
05.2019 Anatomie in vivo, beim FBZ-Vet
09.2019 Free Function am Pferd, bei Physio-Tierapie
11.2019 Sektionskurs / Demonstrationskurs Anatomie des Hundes, Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. Kremp
11.2019 Dorntherapie & Breussmassage Pferd, beim ifT Viernheim
12.2019 Clinical Reasoning, beim FBZ-Vet
12.2019 Klassische Massagetechniken in der Hundephysiotherapie, beim FBZ-Vet
06.2020 Trainings- & Bewegungslehre im Rahmen der Hundephysiotherapie, beim FBZ-Vet
10.2020 Blutegeltherapie bei Hund & Pferd, bei Paracelsus
07.2021 Das canine Knie, beim FBZ-Vet
10.2021 Abschluss der Fortbildung Strukturelle canine Osteopathie, beim FBZ-Vet
02.2022 Seminar Junghunde & Senioren - die besonderen Patienten bei Fbz Vet.

Therapie

Physiotherapie

Behandlungstechniken
  • Klassische Massagen
  • Dehnungen
  • Passive Bewegungstherapie
  • Wärme-/Kältetherapie
  • Narbenbehandlung
  • Bewegungsübungen
  • Lymphdrainage
  • Lasertherapie
  • Gerätetraining

Eine „Standard-Behandlung“ gibt es hierbei nicht. Da jeder Organismus seinen eigenen Rhythmus und sein eigenes Potenzial an Selbstheilungskräften mit sich bringt. Darum muss die Therapieform bei jeder Behandlung erneut abgewogen und gegebenenfalls abgewandelt werden.

Die Physiotherapie kann eine tierärztliche Behandlung nicht ersetzten, sondern sollte als ergänzende Therapieform betrachtet werden. Eine Abstimmung mit dem Tierarzt ist daher sinnvoll und zu empfehlen.

Indikationen

Eine physiotherapeutische Behandlung kann bei traumatischen, orthopädischen und neurologischen Erkrankungen eingesetzt werden. Diese können z.B.

  • Hüft- oder Ellenbogendysplasie
  • Arthrose
  • Spondylose
  • Bandscheibenvorfälle
  • Unfälle
  • Lahmheiten altersbedingte Einschränkungen von Muskeln und Gelenken
  • Rehabilitation nach Operationen sein.

Jedoch muss nicht immer eine Krankheit oder Schmerzen ein Indikator für Physiotherapie sein. Ebenso sinnvoll kann sie prophylaktisch

  • zur Verbesserung und Erhaltung der Nerven-, Muskel- und  Gelenkfunktion beitragen
  • als unterstützende Maßnahme zur Verbesserung von Koordination & Stabilisation
  • zum Aufbau von Kraft und Ausdauer z.B. beim Sport sein.
Ziele der Physiotherapie
  • Schmerzlinderung / Schmerzfreiheit
  • Wiederherstellung des physiologischen Bewegungsablaufes
  • Verbesserung des Allgemeinbefindens
  • Muskelaufbau / Erhalt der Muskulatur
  • Verbesserung von Koordination und Stabilisation
  • Erhaltung & Verbesserung der Muskel-, Nerven-& Gelenkfunktion
  • Bessere Durchblutung und somit Anregung des Stoffwechsels & des Lymphsystems

Osteopathie

Erklärung

Die strukturelle canine Osteopathie ist eine sehr sanfte und ganzheitliche Form der Therapie, bei der das Tier als Ganzes betrachtet wird.

Also ebenfalls wie bei uns Menschen, Körper Geist und Seele.

Für mich als Therapeutin bedeutet dies, alle Gesichtspunkte der Osteopathie in Bezug auf das Tier zu betrachten, und somit die bestmögliche Therapie für das Tier zu wählen.

Behandlungstechniken

Die Osteopathie wird in drei Systeme unterteilt:

Parietale Osteopathie:
Alle muskuloskelettalen Anteile des Körpers (Knochen, Muskeln, Faszien, Sehnen, Bänder, Ligamente)

Cranio-Sakrale Osteopathie:
Das Cranium, den Durasack, Liquor, das Sacrum und die dazugehörigen Gefäße, sowie das periphere und zentrale Nervensystem

Viszerale Osteopathie:
Die inneren Organe bezüglich ihrer Motilität, Mobilität und Ligamente und Gefäße

Wirkung
  • Schmerzlindernd
  • Steigerung der Immunabwehr
  • Förderung der Selbstheilungskräfte
  • Mehr Lebensqualität
  • Stresslindernd
  • Besseres Körpergefühl
  • Steigerung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Verbesserung von Koordination und Stabilisation  
Indikationen
  • Hüft- oder Ellenbogendysplasie
  • Arthrose
  • Spondylose
  • Bandscheibenvorfälle
  • Unfälle
  • Entspannung des Nervensystems
  • Lahmheiten und (altersbedingte) Einschränkungen von Muskeln und Gelenken
  • Rehabilitation nach Operationen sein
  • Routine Check up

Akupunktur

Erklärung

Die Traditionelle Chinesische Medizin begreift Gesundheit als ein energetisches Gleichgewicht von Yin und Yang im Organismus. Das Qi kann gleichmäßig durch die Meridiane fließen und der Körper ist in der Lage, seine Anpassungsfähigkeit, Widerstands- und Selbstheilungskräfte aufrechtzuerhalten.
Herrscht jedoch ein energetisches Ungleichgewicht von Yin und Yang, können Krankheiten entstehen.

Das Ziel der Akupunktur ist es, die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und somit das natürliche Gleichgewicht des Organismus wiederherzustellen.
Eine Akupunkturbehandlung kann unterstützend zur Physiotherapie eingesetzt werden.

Akupunktur heilt was gestört ist, jedoch nicht was zerstört ist.

Auch die Akupunktur kann eine tierärztliche Behandlung nicht ersetzten, sondern sollte als ergänzende Therapieform in Betracht gezogen werden. Eine Abstimmung mit dem Tierarzt ist daher sinnvoll und zu empfehlen.

Indikationen
  • Schmerzlinderung
  • Immunstimulation
  • Hauterkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Funktionelle Störungen des Bewegungsapparates
  • Atemwegserkrankungen
  • Leistungsabfall
Behandlungstechniken
  • Moxen
  • Akupunktieren mit der Nadel
  • Akupressur
  • Laserakupunktur

Behandlung

...von Haustieren

Vor der Behandlung

Der Patient sollte sich vor jeder Behandlung gelöst haben (idealerweise Urin & Kot) und, mind. 2 Stunden vor dem Termin, nicht gefressen haben.

Die Erstbehandlung beinhaltet Anamnese, Gangbildanalyse, Befundung und eine erste kurze Behandlung (insgesamt 60 Minuten).
Alle weiteren Behandlungen beinhalten eine kurze Gangbildanalyse und die, für den Patienten, entsprechende und abgestimmte Behandlungsform. Die Dauer beträgt 30 Minuten.

Nicht jedes Tier ist gleich, ebenso wie dessen Tagesform. Daher können Intensität und Behandlungsform der jeweiligen Behandlungen variieren.

Nach der Behandlung

Optimal wäre ein kleiner ruhiger Spaziergang, um den Behandlungserfolg zu unterstützen. Die meisten Hunde schlafen nach einer Behandlung viel. Außerdem trinken viele Hunde nach einer Behandlung vermehrt und sollten deshalb immer genügend frisches Wasser zur Verfügung haben.

Kontakt

Animal fit
Tierphysiotherapie & Osteopathie
Jeannine Fehrenbacher

Siemensstraße 6
69190 Walldorf

Telefon: 0151 / 187 988 64
E-Mail: info@animal-fit.care